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Kloster in Neuzelle wird bald wieder bewohnt

Gespeichert von team am/um 21.11.2016

Das brandenburgische Kloster Neuzelle bekommt nach ca. 200 Jahren voraussichtlich schon bald neue Bewohner. Geplant ist, dass die Zisterzienser Mönche aufgrund einer Einladung des Bischofs Wolfgang Ipolt aus Görlitz in das Kloster einziehen. Es handelt sich um Mönche aus dem Stift Heiligenkreuz in Österreich.

Das Kloster Neuzelle war einst eine katholische Einrichtung, die im Jahr 1817 verstaatlicht wurde. Nun soll das Kloster wiederbelebt werden, indem die Mönche einziehen und die geistliche Gemeinschaft erneut herbeirufen.

2018 feiert das Kloster seinen 750. Geburtstag. Bis dahin soll es ein sogenanntes Priorat geben. Es ist geplant, dass bis zu acht Mönche in das Kloster einziehen. Dabei haben sich die Mönche zwischen verschiedenen Klöstern entschieden, denn es gab zahlreiche Anfragen aus unterschiedlichen Orten. Wo die Mönche letztendlich wohnen werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Auch ist noch nicht sicher, ob öffentliche Gelder verwendet werden könnten. So teilte es die öffentlich-rechtliche Stiftung mit, die Eigentümer des Klosters ist. Die Planungen der Neugründung haben bereits begonnen.

Aufgabe der Mönche, die in das Kloster Neuzelle einziehen, wird die Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge sein.

 

Die Gründung des Klosters Neuzelle

Das Kloster Neuzelle wurde im Jahr 1268 gegründet, und zwar durch den Markgrafen Heinrich dem Erlauchten von Meißen. Im Verlaufe des 17. und 18. Jahrhunderts wurde eine Neugestaltung im Barockstil vorgenommen. Somit ist das Kloster bis heute nicht nur ein Ort Gottes, sondern auch ein Meisterwerk der Architektur. Im Jahr 1817 säkularisierte man das Kloster. Heute gehört es zur Stiftung Stift Neuzelle.

Im Kloster werden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen abgehalten und Besichtigungen angeboten.